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Dipl.-Ing. Frank Holst, Gebäudestatiker, Firma Holst + Partner

Die Bauprojekte des HANSA-PARK hatten schon immer eine sehr knifflige statische Aufgabe. Bei unserem letzten Gebäude, dem Nachbau des Holstentors war die Aufgabe sehr anspruchsvoll, da hier ein Original in unmittelbarer Nähe steht.

Bei der neuen Achterbahn wird z. B. die Fahrt senkrecht durch einen fast 40 m hohen Turm geführt, so dass dieser Turm praktisch ohne Geschossdecken standsicher zu erstellen ist. Dies stellt eine besondere Herausforderung in der statischen Bemessung dar.

Durch den engen Baufertigstellungstermin ist unter winterlich schlechteren Wetterbedingungen wieder ein sicherer Baufortschritt zu gewährleisten und so haben wir uns auch hier für die Fertigteilbauweise entschieden. Bedingt durch die Lage der Baustelle sind hier noch andere logistische Probleme zu meistern.

Die Besonderheit im Vergleich zu anderen größeren Neubau- bzw. Sanierungsprojekten aus dem Industrie- oder Wohnungsbau ist der große Anteil der Einhausung einer so großen Achterbahn mit der zusätzlichen Anhäufung von schwierigen Randbedingungen wie zum Beispiel Stützendurchdringungen, Einhaltung der Lichtraumfahrprofilen, Durchdringung von anderen vorhandenen Gebäuden und Fahranlagen.

Wir freuen uns, dass wir an der Umsetzung der neuen Attraktion im HANSA-PARK beteiligt sind.

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